Jugendgruppe

Jugendgruppe

Hier präsentiert sich in Kürze die Jugendgruppe 🙂
Ultraleichtflug

Ultraleichtflug

Die Ultraleichten (UL’s) sind die Antwort auf den Wunsch nach dem einfachen Fliegen aus purem Spaß an der Freude. Die erste Generation fand Ende der 70er Jahre zurück zu den Anfängen der Fliegerei. “Fliegende Gartenstühle” sieht man heute nur noch selten. Die neue Generation dieser Flugsportgeräte erinnert immer mehr an...
Modellflug

Modellflug

Sie sehen aus wie große Flugzeuge, fliegen wie welche und sind mindestens genauso aufwändig. Es gibt nur einen Unterschied: Der Pilot bleibt am Boden und stellt sich dort der Herausforderung des Fliegens. Mit waghalsigen Manövern kann man der Physik scheinbar ein Schnippchen schlagen.  
Segelflug

Segelflug

Lautlos durch die Luft gleiten, die Natur nutzen, um ohne Motorkraft weite Strecken zu fliegen. Eine Symbiose aus Hightech und Natur. Und jeder kann mitmachen in einem unserer zahlreichen Vereine in dem wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern.
Motorflug

Motorflug

Das Motorflugzeug ist ein attraktives Verkehrs- und Sportgerät, das als individuelles Transportmittel größte Unabhängigkeit gewährt, aber auch hohe Ansprüche an das Können der Piloten stellt. Motorfliegen bietet vielfältige Möglichkeiten in den verschiedenen Disziplinen. Sei es im Kunst-, Rallye- und Präzisionsflug – überall sind Möglichkeiten des Leistungsvergleiches. Die Beachtung von Umwelt-...

Liebe Segelfliegerinnen und Segelflieger,

herzlich willkommen auf unserer Website „Theoretische SPL-Ausbildung“.

Viele Segelfluglehrer haben in diesem Sommer von Dirk Corporaals Website https://www.zweefvliegopleiding.nl die „Theorie voor het SPL“ aus dem Niederländischen ins Deutsche in ehrenamtlicher Tätigkeit übersetzt und einen im Deutschen fachlich und sachlich korrekten Lehrtext erstellt. Diese sehr zeitaufwändige Arbeit ist bisher noch nicht vollständig abgeschlossen.

Trotzdem haben wir uns entschlossen, die Website bereits jetzt zur Unterrichtssaison Winter 2021/2022 mit ihren umfangreichen Inhalten zu veröffentlichen.

Damit erhalten die vielen Segelflugschülerinnen, Segelflugschüler, Segelfluglehrerinnen und Segelfluglehrer Zugang und können den Inhalt nutzen.

Zuschriften und Hinweise – auch auf mögliche Fehler – per E-Mail an segelfliegen-grundausbildung@daec.de

Viel Freude auf unserer Website

Günter Forneck, Referent Ausbildung/Lizenzen in der BUK Segelflug im DAeC


Hinweise zur Nutzung der Website:
Die Texte der Segelflugtheorie sind teilweise farbig gestaltet. Wir wollen mit den unterschiedlichen Schriftfarbe den Segelflugschülern und Segelflugschülerinnen einen Anhalt dafür bieten, in welchem Ausbildungsstand die entsprechenden Theoriekenntnisse erforderlich sind:

Grüner Text:

Diese Theoriekenntnisse sind zum ersten Alleinflug nötig

Schwarzer Text:

Kenntnisse, die zur SPL-Theorieprüfung erwartet werden

Rotbrauner Text:

Kenntnisse, die zur Ergänzungsprüfung für die TMG-Berechtigung erforderlich sind

Dunkelblauer Text:

Ergänzungen, die über das erforderliche SPL-Wissen hinausgehen
Der erforderliche erhebliche Aufwand zur Erstellung der Segelflugtheorie hat in vielen Fächern die farbliche Differenzierung der Lehrtexte noch nicht ermöglicht. Dies wird Schritt für Schritt in der nächsten Zeit erfolgen.


Gender Erklärung
Zur besseren Lesbarkeit werden in diesem Ausbildungshandbuch personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen und Männer beziehen, ab hier generell nur in der im Deutschen üblichen männlichen Form angeführt, also z.B. „Segelflugschüler“ statt „Segelflugschülerinnen und Segelflugschüler“.

Dies soll jedoch keinesfalls eine Geschlechterdiskriminierung oder eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes zum Ausdruck bringen.

Die theoretische SPL-Ausbildung
Mit einer Segelflugzeugpilotenlizenz (SPL, die Sailplane Pilot License) hast du das Recht, als PIC (Pilot in Command), also als verantwortlicher Flugzeugführer, mit Segelflugzeugen und/oder Reisemotorseglern zu fliegen, je nachdem welche Rechte in deiner Lizenz eingetragen sind. Die Behörden unterscheiden zwischen Segelflugzeugen, die auch mit einem Klapptriebwerk ausgerüstet sein können, und Reisemotorseglern (TMG, Touring Motor Glider) mit festem Triebwerk und Propeller.

Die Ausbildung zu einer Segelflugzeugpilotenlizenz (SPL) kann nur in einer Flugschule erfolgen, entweder in einer ATO (Approved Training Organization) oder in einer DTO (Declared Training Organization). Die Unterschiede zwischen beiden sind für dich ohne Bedeutung. Fast alle Segelflugvereine sind über ihre Dachorganisationen einer ATO angeschlossen oder haben selbst eine Anerkennung als ATO oder DTO.

Die Ausbildung besteht aus einer theoretischen und praktischen Ausbildung.
Die theoretische Ausbildung umfasst vier Fächer mit gemeinsamen Inhalten für alle Privatpilotenlizenzen, also z.B. auch für Motorflieger oder Ballonfahrer:

  1. Luftrecht
  2. Menschliches Leistungsvermögen
  3. Meteorologie
  4. Kommunikation

Dazu kommen fünf Fächer mit allgemeinen und besonderen Inhalten speziell für die angestrebte Lizenz:

  1. Grundlagen des Fliegens
  2. Betriebsverfahren
  3. Flugleistung und Flugplanung
  4. Allgemeine Luftfahrzeugkunde
  5. Navigation

Im Jahr 2002 hat die Europäische Union beschlossen, die Luftfahrt auf europäischer Ebene zu regeln, und dazu die EASA gegründet. Die EASA ist die Europäische Agentur für Flugsicherheit (European Aviation Safety Agency), sie hat ihren Sitz in Köln. Sie ist mit Regulierungs- und Exekutivfunktionen im Bereich der Flugsicherheit beauftragt, wobei der Begriff Flugsicherheit sehr weit ausgelegt wird, so dass von den EASA-Vorschriften alle Bereiche der Luftfahrt in der EU betroffen sind. Da die EASA „nur“ eine Agentur ist, müssen die von ihr erarbeiteten Vorschriften formal von der Europäischen Kommission beschlossen werden und gelten dann unmittelbar in allen EU-Ländern, ohne dass die nationalen Gremien dem zustimmen müssten. Die nationalen Luftfahrtbehörden sind verpflichtet, die EASA-Regelungen in ihrem Zuständigkeitsbereich umzusetzen. Die Vorschiften der EASA findest du auf der Website der EASA.

Theoretische und praktische SPL-Ausbildung
Die theoretische und praktische Ausbildung für die SPL muss den Anforderungen der EASA entsprechen. Seit dem 8. April 2021 werden Segelflugausbildung, Erteilung die Segelfluglizenzen und Tauglichkeitszeugnisse (Medicals) in den EU-Vorschriften „Teil-SFCL“ und „Teil-MED“ geregelt.

Neben der Grundausbildung zur SPL kann eine ATO bzw. DTO Segelflugzeugführer für weitere Berechtigungen ausbilden. Diese sind z.B. unterschiedliche Startmethoden, TMG-Rechte, Kunstflug-, Schlepp- oder Lehrberechtigungen.

Im Theoriefach Luftrecht lernst du alles, was du zu diesen Themen wissen musst:

1.4.1 Die Segelflugzeugpilotenlizenz
1.4.2 Voraussetzungen für die Ausstellung einer SPL
1.4.3 Die SPL-Prüfung
1.4 4 Rechte und Ausübungsvoraussetzungen
1.4.5 Weitere Berechtigungen und Rechte
1.4.6 Flugmedizinische Untersuchung und Bescheinigungen der Tauglichkeit
1.4.7 Mitzuführende Dokumente und persönliches Flugbuch
1.4.8 Definitionen (FCL.010)

Theoretische Ausbildung – Lehrplan
Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Lehrinhalte der theoretischen Ausbildung, die durch die AMC1 SFCL.130 vorgegeben sind.

Veröffentlicht: 02. Dezember 2020 – https://www.segelfliegengrundausbildung.de

Erstellt: 02. Dezember 2020 

Zuletzt aktualisiert: 06. Dezember 2021


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